Valetudo auf Roborock S50 mit Sonderzeichen in Wifi PSK

Posted by quark007 | Posted in Uncategorized | Posted on 21-01-2023-05-2008

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Als Backup für unser Arbeitstier habe ich mir einen gebrauchen S50 bestellt und wollte ihn in unser Gastnetzwerk bringen.

Nach dem Installationsprozess von Valetudo habe ich mich mit dem Wifi AP verbunden und wollte ihn ins Netzwerk hinzufügen. Doch beim speichern der Wifi Daten kommt eine Fehlermeldung, dass der Wifi Key Sonderzeichen (- & und einige andere) enthält und damit nicht gespeichert werden kann.

Doch unser Arbeitstier ist ja in dem Wifi und läuft einwandfrei.

Die erste Idee, ihn temporär in ein Wifi ohne Sonderzeichen zu bringen und nachher über die WebUI die Wifi Einstellungen wieder zu ändern schlug fehl: in der 2023-01 Version kann das Wifi dort nicht mehr geändert werden. Es wird darauf verwiesen das Wifi über die Roboter-Tasten zurückzusetzen und (über den initialen Weg) neu zu verbinden. Aber das ging ja nicht.

Also habe ich mich per SSH auf die Suche nach Wifi Dateien gemacht. Es gibt da mehrere. Die /mnt/data/wlan/wpa_supplicant.conf wird bei jedem Neustart überschrieben (wird wohl aus einer anderen Datei generiert).

Nach ein wenig suchen bin ich auf das Dustbuilder Script gestoßen. Dort ist klar beschrieben, dass die Änderungen in der Datei

/mnt/data/miio/wifi.conf
zu erfolgen haben. Die sah auf meinem Arbeitstier wie folgt aus:

ssid=”WifiSSID”
psk=”PSKWithSpecialChars!&+,.-:;”
key_mgmt=WPA
uid=

Nachdem die Datei gespeichert ist, habe ich den Robi neu gestartet und BAM, es hat funktioniert. Alternative könnte auch der Befehl

/opt/rockrobo/wlan/wifi_start.sh
funktionieren.

Ich finde es schade, dass es dieses Restriktionen gibt. Eine Warnung und ein “Weiter auf eigene Gefahr” hätte doch ausgereicht.

Inaktivität bei Simyo und die Folgen

Posted by quark007 | Posted in Uncategorized | Posted on 10-04-2016-05-2008

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Simyo-LogoManchmal muss man seinem Ärger freien Lauf lassen und heute ist es mal wieder so weit. Diesmal hat mich Simyo geärgert und anschließend eine derart inkompetente Serviceleistung abgeliefert, dass ich mich jetzt hier etwas befreien muss.

Alles fing am vergangenen Freitag an. Ich hatte das letzte Wochenende zwei neue Tagesgeldkonten eröffnet, um dem Zinstief wenigstens ein wenig aus dem Weg gehen zu können. Wie bei Tagesgeldkonten üblich wird dort das SMS-Tan Verfahren verwendet und wie immer habe ich meine alte Simyo Sim-Karte dafür verwendet. Diese steckt noch in einem Unsmartphone, welches nur zum Empfang der TANs angeschaltet wird (sonst ist es immer leer).

Am Freitag kamen dann endlich die Zugangsdaten und ich wollte mich bei den Banken einloggen. Bei der ersten sollte ich meine Daten gleich mit einer TAN verifizieren. Als ich das Mobiltelefon dann angeschaltet habe, steht auf dem Displax nur “Inaktive Sim”. Ich habe mir zunächst nicht viel dabei gedacht und wollte mich bei Simyo einloggen, doch dort war eine Anmeldung nicht mehr möglich. Also den Service angerufen (natürlich kostenpflichtig, sogar eine Mobilnummer). Dieser teilte mir dann mit, dass meine Aktivitätszeit (12 Monate ab 15€ Aufladung) aufgebraucht gewesen sei und nach mehreren Benachrichtigungsmails und SMS ohne nochmaliges Aufladen die Karte deaktiviert worden sei. Die Karte könnte auch nicht wieder aktiviert werden. Mir wäre es nur möglich das Restguthaben auszahlen zu lassen.

Ich viel aus allen Wolken, denn weder E-Mails noch SMS habe ich empfangen, wobei der Kontakt zum Simyo-Service per Mail einwandfrei funktioniert hat. Also kann es kaum an einem Spam-Filter noch an einer gesperrten Mailadresse liegen. Und die SMS kam bei mir auch nicht an, obwohl ich 7 Tage vor der Abschaltung noch eine SMS-TAN empfangen habe. Also schrieb ich nochmal eine E-Mail an den Service, der zunächst nur mir Standard-Textbausteinen antwortete. Ok, also bei Simyo ließ sich also nichts mehr machen: SIM ist tot und SMS-TAN auch…..

Da wurde mir erst bewusst, dass fast alle Online-Konten nicht mehr konfigurierbar waren. Ein Girokonto lauft zum Glück noch auf iTAN-Liste, über den Rest kann ich aktuell nicht verfügen. Und die bestehenden Tagesgeldkonten haben als Referenzkonto jeweils mein Mobil-TAN Girokonto. Ändern lässt sich das Referenzkonto auch häufig nur per SMS-TAN (auch bei MoneYou) oder aber Überweisungsüberprüfung (die Bank überweist einen Minibetrag, der anschließend zurücküberwiesen werden muss). Bis das geändert wäre, würde also auch fast eine Woche vergehen. Somit bin ich zur Untätigkeit verpflichtet 🙁

netzclubAuf der Suche nach einem neuen Prepaid Anbieter ist mir meine Netzclub-SIM-Karte eingefallen, die seitdem wir das 3G-Tablet verliehen haben, bei mir ungenutzt rumliegt. Das schöne daran: bei netzclub gibt es keine Aktivitätssperre. Das heißt auch ohne, dass Geld aufgeladen wird/ist, bleibt die SIM aktiv. Die Werbe-Nachrichten lasse ich per E-Mail kommen und mit einem Spam-Filter direkt löschen. So läuft die Karte nun schon seit Jahren ohne Probleme oder Sperrungen. Für mich daher die Ideallösung für ein MobilTan-Handy.

Also habe ich gleich eine Rufnummerübertragung beantragt, die nun aber leider zwei Wochen dauert. Diese Zeit bin ich noch voll und ganz auf meine Reserven angewiesen. Die schönen Zinsen auf den Tagesgeldkonten lohnen sich jetzt leider kaum noch. War natürlich doppeltes Pech, dass sich das gerade mit der Abschaltung der SIMkarte überschnitten hat, dennoch hat es mich ins grübeln gebracht, ob das MobilTAN Verfahren wirklich das beste ist. Am liebsten hätte ich immer noch eine iTAN-Liste (auch wenn ich die immer mitnehmen muss). Von wo anders als am Computer zu Hause würde ich sowieso kein OnlineBanking machen. Leider bieten immer weniger Banken das iTAN-Verfahren noch an.

Headless CalibreServer einrichten

Posted by quark007 | Posted in Uncategorized | Posted on 31-12-2015-05-2008

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In Zeiten von eBook-Readern und einfach zugänglichen eBooks, habe ich mich dazu entschieden auch diese zentral auf meinem Server zu verwalten. Es gibt zwar ein Calibre-Plugin für OpenMediaVault, ich wollte jedoch das einlesen neuer Bücher in die DB automatisieren. Über eine komplette Installation im System war das für mich einfacher. Dabei habe ich mit an den folgenden beiden Anleitungen entlang gehangelt:

Installation und Benutzung detailiert beschrieben (jedoch mit xvfb)

Einfache, kurze Beschreibung

Damit war es möglich Calibre als Service zu starten und somit auch den Webserver mit Zugriff auf die eBooks zu erreichen. Anschließend ging es noch darum, dass ebooks in einem definierten Ordner automatisch eingelesen und in das für den Paperwhite lesbare mobi-Format zu konvertieren. Mit Hilfe einiger Anleitungen ([1] [2] [3] kam ich schließlich zu folgendem Script:

#!/bin/bash

count=0
IFS='
'
#rename 's/[^a-zA-Z0-9]//'  *.pdf
for datei in `find  /media/[HDDID]/eBooks/_NewBooks  -name "*.epub" -print 2>/dev/null`
#find /media/[HDDID]/eBooks/_NewBooks/. -name "*.epub" -print0 | while IFS= read -r -d '' file;
do
        if [ -f ${datei%.epub}.mobi ]; then
            echo $datei" bereits convertiert"
        else
           echo "Die Datei $datei wird konvertiert..."
           ebook-convert  "$datei" "${datei%.epub}.mobi" >/dev/null 2>&1
           count=$((count+1))
        fi
done

if [ $count -gt 0 ]
then
IFS=''
        echo "Neue Bücher werden in die Bibliothek geladen"
        calibredb add /media/[HDDID]/eBooks/_NewBooks -r --with-library /media/957d350a-cf86-496a-bf57-cc4543527c5e/Public/eBooks/_calibre_library  >/de$
        sleep 1
        rm /media/[HDDID]/eBooks/_NewBooks/*  >/dev/null 2>&1
else
        echo "keine neuen Dateien gefunden"
fi

Das Script ist sicher noch nicht perfekt, da es erst alle Bücher konvertiert und anschließend erst in die Datenbank einliest. Dieses Script habe ich als calibre-converter.sh im Userverzeichnis abgelegt und über einen Cronjob alle 5 Minuten aufgerufen.

*/5 * * * * sh /root/calibre-converter.sh

Aktuell bin ich noch dabei zu versuchen ein Plugin in meinen Headless Calibre so zu integrieren, dass ich mir den vorhergehenden Schritt vor dem Integrieren in die Datenbank ersparen kann. Falls ich zu einem Ergebnis komme, gibts hier weitere Infos dazu.

Weitere infos:
AutoStart mit systemd